Almebbe – Nord trifft Süd
Nord trifft Süd, Klavier trifft Stimme, Text trifft Musik: Almebbe
Kontakt: mail (ad) almebbe.com
Nord trifft Süd, Klavier trifft Stimme, Text trifft Musik: Almebbe
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Der erste Song, den wir als Almebbe gemeinsam geschrieben haben und der erste Song unseres ersten Albums. Er enthält vieles von dem, was uns ausmacht: Fisch und Diesel, Wind und Regen, Norden und Süden, Heimat und Ferne.
Arbeit an unserer Musik und Aufnehmen der Songs in unserer Band-Fernbeziehung ist mit weiten Wegen verbunden. Aber uns verbindet eine gemeinsame Geschichte, die viele Jahre zurückreicht und die eine solide Basis dafür bildet, zusammen Musik zu machen – mit Lachen und Streit wie in jeder Beziehung.
Leider geht es in einem Streit allzu oft nicht mehr darum, sich mit dem anderen auseinander zu setzen, sondern als Sieger das Feld zu verlassen. Aber man kann auch im Streiten den anderen ernst und wichtig nehmen und dieser Satz ist dann ganz wichtig.
In jedem Jahr kommt der Moment, wenn die Tage wieder kürzer werden und der Sommer sich dem Ende entgegen neigt. Und manchmal stecken einem das Grau und der Nebel nicht nur im Herbst in den Knochen.
Wenn das Wasser mit der Flut wieder hereindrückt, spüren wir die Kraft, die von ihm ausgeht. Mit Macht drängt sich die Masse heran und besetzt die Leere. Manchmal sollten wir die Kraft haben, zu widerstehen und nach Ruhe und Einsamkeit zu suchen.
Das Highlight! Musik und Video entstanden im Rahmen der Sängerschmiede der Stimmfabrik (https://stimmfabrik.at). Der Sound professionell aufgenommen und abgemischt; das Video ebenso professionell gefilmt und geschnitten. Ein riesengroßes Dankeschön an das gesamte Team der Stimmfabrik in Wien-Liesing . Ein Stück des Ankommens nach vielen Jahren des Herumtreibens in Welt und Zeit.
Was uns antreibt, treibt uns weiter. Die Unruhe in uns will wissen, was hinter der nächsten Kurve, was hinter dem nächsten Berg kommt. Diese Neigung, nicht lange am Feuer sitzen bleiben zu können und einen Ort zu genießen, geben wir an unsere Kinder weiter. So dass wir irgendwann am Bahnhof stehen und zum Abschied winken.
In all dem Kommen und Gehen sollten wir nie vergessen, den Moment mit allen Sinnen zu erleben. Diesen Moment, in dem wir angekommen und geborgen sind. Egal ob wir unterwegs und allein sind, zu zweit oder in einer Runde mit Freunden am Feuer sitzen. Und egal, wie lange dieser Moment dauert, eine Minute, eine Stunde, einen Tag.
Manchmal gibt es Augenblicke, da trifft uns das Glück, an das wir schon fast gar nicht mehr geglaubt haben. Erinnerungen an das schönste Gefühl der Welt und an die Vollkommenheit, die wir gemeinsam mit einem anderen Menschen erleben können.
Es gibt Tage, da geht gar nichts so, wie wir uns dann wünschen. Dann möchte man mit dem Fuß aufstampfen und sagen: Aber vielleicht doch! Und vielleicht fehlt uns in diesen Momenten auch nur eine Prise Einhornstaub, die alle Wünsche wahr werden lässt und alles zum Guten wendet.